Damit nur durchkommt, was durchkommen soll

Ob im Staubsauger, Automobil oder in Klima- oder Industrieanlagen - die Qualität bei Filtern spielt bei vielen Produktionen und Produkten eine wichtige Rolle. Das Prinzip ist bei allen gleich: Von der einen Seite strömt verunreinigte Luft ein und auf der anderen Seite strömt sie gefiltert wieder heraus. In welcher Qualität ist eine Frage des Anspruchs. Damit die Filter auch halten, was sie versprechen, müssen sie gut verklebt sein und eine perfekte Abdichtung gewährleisten. Dafür sorgt Sonderhoff als Systemlieferant der Filterindustrie, mit Misch- und Dosieranlagen sowie Materialsystemen zum Abdichten und Verkleben von Filtern in unterschiedlichen Anwendungen.

Zur FILTECH wird die Sonderhoff Unternehmensgruppe ihre Kompetenz und Produkte auf diesem Gebiet der Filteranwendungen präsentieren. Sonderhoff Chemicals steht den führenden Herstellern von Filtersystemen mit einem breiten Sortiment an 2-Komponenten Schaumdichtungen, Klebstoffen und Vergussmassen zur Seite, die Einsatzbereiche von Staubsauger- bis Luftfilter für Reinraumqualität abdecken. Für die Applikation unterschiedlicher Filteranwendungen verwenden die Kunden die Misch- und Dosieranlagen von Sonderhoff Engineering. Mit der in der Filterindustrie etablierten FIP(F)G-Dosiertechnik (Formed In-Place (Foam) Gasket) werden die Materialsysteme direkt auf die Filterbauteile automatisch aufgetragen. Die 2-Komponenten Reaktionswerkstoffe härten bei Raumtemperatur auf den Bauteilen aus und können zügig weiterverarbeitet werden.

Auf dem Sonderhoff Messestand R9 in Halle 11.1 wird live demonstriert, wie der Mischkopf der Dosierzelle SMART-M die Kontur von Filterrahmen umlaufend abfährt und dabei einen speziellen gelartigen Verguss der Produktfamilie Fermadur® präzise in die Rahmennut dosiert. Die Qualitäts-anforderungen an das Vergussgel für den Einsatz bei Filtern in Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) von Krankenhäusern und für die Chipherstellung in Reinräumen sind sehr hoch. Der Filterrahmen wird beim Einbau in die RLT-Anlage an ein Rahmengegenstück mit umlaufender Kante aufgesetzt. Dabei taucht die Rahmenkante nach dem Feder-Nut-Prinzip in das Vergussgel ein. Der Filtersitz wird dadurch luftdicht abgeschlossen, so dass die gesamte Luft durch den Filter geht und Luftverunreinigungen nicht am Filter vorbei in die klimatisierte Luft gelangen. Für die Luftdichtigkeit entscheidend ist, dass beim Herausnehmen des Filterrahmens die Eintauchstelle der Rahmenkante im Verguss sich dank des Selbstheilungseffekts der Vergussmasse immer wieder zurückbildet.


Printed on 2017-12-12